QV-Wildbach

Quartierverein für Alle

Momente verschiedener Anlässe

Hier sehen Sie Auszüge von den verschiedenen Anlässen die vom QV durchgeführt wurden.

Theaterabend 2. Juni 2018

Ein Sommernachtstraum oder Flower Power im Feenreich

Komödie von William Shakespeare

Regie: Elias Perrig

Montag, 2. Juli 2018

Leider ist der Viehmarktplatz oft verwaist; nicht so letzten Montagabend. Für das Freilichttheater hatten wir Wetterglück, ca. 27 Grad. Mitglieder der Vereine Wildbach-Langgasse und Breite-Vogelsang treffen sich, sowie Nachbarn und Interessierte. 

Bereits zum 17. Mal wurde das Freilichttheater in unserem Quartier aufgeführt. Die ersten zwei Male in der Mensa des Technikums, mit jeweils nur drei Schauspielern. Oder: Die Stücke waren jeweils nur für drei Schauspieler konzipiert.

Freundlicherweise hat uns die Stadt den Viehmarktplatz wiederum kostenlos zur Verfügung gestellt.

Viele Besucher erfreuen sich an den kulinarischen Köstlichkeiten und Getränken, welche vor und nach dem Theater sowie in der Pause angeboten werden. Man trifft Bekannte und Freunde, oft auch ganze Familien, unterhält sich angeregt und freut sich auf die bevorstehende Aufführung des Theaters Kanton Zürich.

Das Theater hat sich mittlerweile etabliert und entspricht einem grossen Bedürfnis, was uns natürlich sehr freut. Wir zählten über 120 Zuschauer. Zusätzlich haben wir mehrere Bänke und Stühle in die Arena gestellt und die Besucher mussten nahe zusammenrücken, trotz der Hitze.

Ein weisses Tuch bedeckt die Bühne, präsentiert wird die Ausgangslage. Wir sehen die Vorbereitungen zur Hochzeit des Herzogs von Athen mit der Königin der Amazonen. Puk, der Kobold, spielt eine grosse Rolle im Spiel der Irrungen und Wirrungen, das schlussendlich gar nicht mehr so verwirrlich ist.

Die eigenwillige, lustige Inszenierung von Elias Perrig findet grossen Anklang, die schauspielerische Leistung war grossartig. Ein toller Theaterabend, der sich für alle gelohnt hat.

Regula Steiger




Spieltag 16. Juni 2018

Spieltag auf dem Viehmarkt zum zweiten

Zur zweiten Ausgabe des Spieltags fuhr das Autohaus Schneider wieder ihren antiken Go-Kart aus der Garage. Er war frisch getunt und so durfte nur noch mit Arm und Knieschützen, Helm und Schutzbrille gefahren werden. Unermüdlich hat Jonas Schneider den ganzen Nachmittag den über 10- und unter 18-jährigen ihre erste Fahrstunde erteilt. Die kleineren fuhren auf dem Schoss ihrer Väter ihre Runden.

Daneben wurde Fussball geschaut (4 WM-Spiele) und Fussball gespielt. Der Quartierverein hat dafür zwei neue Tore auf der Wiese aufgestellt (danke Hans Sigg). Beim Zältlipapierschlangenreissen hat Corina Hungerbühler mit über einem Meter fünfzig ihrer Konkurrenz den Meister gezeigt. Mit den Chilifunbikes und dem Schwingding des Spielverleihs können auf dem Viehmarkt wunderbar Rennen ohne Gefahr gefahren werden. Leider wartet die Bocciabahn noch auf ihren neuen Belag. Von niemandem habe ich gehört, dass in der Nacht die Mohrenkopfesser Verdauungsprobleme hatten, obwohl die Schleuder unermüdlich im Einsatz war.

Der eingeheizte Grill zog wieder viele QuartierbewohnerInnen an, ihre Würste zu braten und die Salate und Beilagen wurden am langen Tisch miteinander geteilt. Das Zusammensein unter den alten Bäumen haben alle sehr genossen. Wir hoffen, dass die Stadt unsere Gestaltungsvorschläge bald bewilligt und der Platz damit noch attraktiver wird. Als Auftakt bleiben schon mal die Fussballtore und die Stühle stehen.

Ich danke Eric Huber und seiner Tochter Sari für die Organisation, es hat Spass gemacht mit Euch!

Theres Kunz


Maibummel 2018 

Montag, 14.5. 2018

Genau auf unseren geplanten Maibummel hat Petrus eine Kaltwetterfront geschickt. Aber, in weiser Voraussicht haben wir auch dieses Jahr ein indoor-Programm vorgesehen. Unser Besuch galt der SalZH, einer Privatschule, die unser Quartier seit 2007 bereichert.


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Gleich zu Beginn wurden wir (17 Erwachsene und 1 Kleinkind) mit einem Apéro äusserst freundlich von Timon Schneider, seit Januar neuer Geschäftsführer, Mathias Rüegg, seit 7 Jahren Primarlehrer an der SalZH, Roman Zürcher, verantwortlich für die Infrastruktur und Marianne Bertschinger, die die Lernenden (und heute Abend auch uns) kulinarisch versorgt, begrüsst.

Als Einstieg zeigte uns Herr Schneider eine Liedaufnahme, gesungen von SalZH-Schüler und
-Schülerinnen, die zudem Einblick in die verschiedensten Aktivitäten und Räume der Schule vermittelt. 

Die SalZH ist eine Privatschule, die sich christlichen Grundwerten verpflichtet. Der Gedanke, was brauchen die Lernenden, was braucht diese Welt in Zukunft, sind die Stützpfeiler der angebotenen Pädagogik. Die Schule bekennt sich zu einer Erlebnispädagogik, in der den Kindern Kultur und Sozialengagement vermittelt wird, und sie lernen Verantwortung zu übernehmen. Wichtig ist zudem der Gedanke: man lernt nicht nur in der Schule. Deshalb besuchen die Kinder regelmässig einen Bauernhof, auf dem sie gärtnern. Sie erhalten auch Einblick in andere Kulturen und Lebensweisen (Kulturreise nach USA, Sozialeinsatz in Rumänien) und verbringen regelmässig Zeit ausserhalb der Schulräume.


Die Schule ist selbstverständlich, wie alle Privatschulen, dem Zürcher Lehrplan verpflichtet. Der Lehrplan 2021 wird von Herrn Rüegg begrüsst, da er offene Gestaltungsmöglichkeiten zur Zielerreichung anbietet.

Die SalZH gibt es nicht nur an der Zeughausstrasse, sie hat im Kanton Zürich 10 Standorte! 8 davon in Winterthur, 2 in Wetzikon. Es gibt Kitas, es werden Hort, Vorkindergarten, Kindergarten, Primarschule und Oberstufe angeboten. 

An der Zeughausstrasse ist die Primarschule, eine Spielgruppe, ein Kindergarten und die Verwaltung einquartiert. Tagsüber bevölkern 100 Kinder und 30 Erwachsene dieses Haus.

Das Zeughaus, wie der Name vermuten lässt, war anfänglich für die schulischen Zwecke alles andere als komfortabel eingerichtet. (WC im Nebengebäude, kein fliessendes Wasser, etc.) Seit dem Umbau, realisiert von der Architektin Daniela Bär, kommt man bei der Besichtigung der Räume richtig ins Schwärmen. Die Räume sind grosszügig, freundlich, mit Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder. Man muss sie gesehen haben!

Trotz den grossen Investitionen, die der Umbau gefordert hat, versucht die SalZH ihr Schulgeld tief zu halten. Dies ist auch möglich, weil die Eltern pro Jahr 40 Stunden Gratis-Einsätze leisten, die Gehälter sind tiefer als in der Volksschule, und auch Spendengelder fliessen. Dank diesen Spenden konnte hinter dem Gebäude ein spezieller Ganzjahrespielplatz realisiert werden. 

Dass Privatschulen keine staatlichen Beiträge erhalten, ja sogar die Turnhallenbenützung teuer bezahlen, ist ein Umstand, dem denkende Menschen mit Kopfschütteln und Unverständnis begegnen sollten. 



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Zum Abschluss des Abends wurden uns Grillwürste und verschiedene Getränke serviert. Ich finde, es war ein interessanter und toller Maibummel. Wir danken der Schule, Herrn Schneider, Herrn Rüegg, Herrn Zürcher und Frau Bertschinger ganz herzlich für den uns gewährten Einblick in die SalZH, und sind beeindruckt von ihrem Engagement zum Wohle der Kinder und einer lebenswerten Welt.

Leonie Sigg-Meyer



Samichlaus 2017

Samichlaus am 2. Dezember? Wie man sieht kommt der Samichlaus immer früher zu uns. Er hat, wie jeder Mann und jede Frau viel zu tun und ist deshalb (wie wir annehmen) eine ganze Woche unterwegs. Säckli verteilen, Kinder loben und ermahnen, Zeichnungen und Nuggis einsammeln etc.

Die Bevölkerung nimmt zu, der Samichlaus hat aber nur den Schmutzli um zu helfen. Den Stress erkennt man daran, dass der Samichlaus letztjährige Zeichnungen mitbringt und offensichtlich nicht dazukam, sie aufzuhängen. Wesentlich scheint mir aber, dass er uns getreulich jedes Jahr besucht und jedes Mal auch mindestens einen seiner Esel mitbringt. Ich denke es liegt daran, dass bei uns nur brave Kinder wohnen. Es gibt viel zu loben und wenig zu ermahnen; sicher eine Freude für den Samichlaus.Auch dieses Jahr hatten wir viele grosse und kleine Besucher. (25 Kinder).

Suppe (wie immer äusserst schmackhaft), Glühwein, Tee, Nüssli, Mandarinen und Schöggeli, was will man mehr. Uns allen hat`s geschmeckt. Am Schluss haben wir wie immer Würste gebraten, diesmal an einem genügend grossen Grill.

Vielen Dank an alle Helfenden, und an alle Kinder, die dafür verantwortlich sind, dass der Samichlaus gerne zu uns kommt.

Zum Schluss noch ein Versli für den Samichlaus(damit er auch bestimmt wieder kommt):

Ich danke Dir

Für vieles stellt mer hüt Roboter a,
mer seit ohni Computer chas nöd gah.

Es git Ragete und Satelite,
und doch wird uf de Erde immer no gschtritte.

Mer schafft vieles ab und tuet ume hetzte,
nur dich Samichlaus cha niemer ersetzte.

Du lasch dich nid vom Modärne la leite,
und läbigi Schmutzli tüend dich begleite.

Ziesch all Jahr z' fuess dur euses Land,
dreisch immer s' rot und goldig Gwand,

für jedi Familie häsch Zit und machsch halt.
Ich danke dir im Name vo jung und alt.

Quelle: www.sng-urdorf.ch

Leonie Sigg-Meyer



Kerzenziehen 2017

folgt


Quartierfest 2017 - im Regen

Auch ein Indoor-Fest bringt Stimmung und Spass 

Der starke Dauerregen erleichterte uns die klare Entscheidung  zur Schlechtwettervariante. Zum nasskalten Wetter passte das Appenzeller-Raclette ausgezeichnet (ich habe noch nie so feines Raclette gegessen!). Auch das Bier aus der Gossauer Käserei war so beliebt, dass am Schluss das Fass leer warHerzlichen Dank an Steve und Jason fürs Organisieren und betreuen der Bar. Die Musik von Manfred Federer, Willi Frauenfelder und Nik Kunz stimmte zur Stimmung und begeisterte alle Besucher und Innen. Im „Kinosaal“ brachten wir, nach intensivem Indoor-Pingpongmatch, auch noch die Walliser- Hockey- Kids aus der MZA zur Ruhe
Den Kindern und Ponys von Martin Bühler machte das nasse Wetter nichts aus und sie drehten Runde um Runde. 
Die Unentwegten machten es sich auf den Strohballen draussen unterm Dach am Grillfeuer gemütlich.  
Auch ein Indoor-Fest kann dank dem grossen Saal sehr stimmungsvoll sein. Danke dem OK und den vielen zusätzlichen Helfern.  

Theres Kunz



Spieltag uf em Viehmärt - oder die Inbesitznahme einer abgesperrten Freifläche 

Viele Familien aus dem Quartier liessen sich diesen Schönwettertag nicht entgehen und nahmen den Platz in Beschlag. 

Am Vormittag entstand unter Regie von Jonas Schneider ein Go-Kart-Rundkurs. Er stellte uns eine Wagenladung Pneus, Kanister und Absperrbänder zur Verfügung. Auf dem restlichen Platz sorgten Eric Huber mit seiner Tochter Sari und ich für Sitzgelegenheiten, Spielanimationen, Heliumballone,.... 

Mit besonderer Freude sägten wir einen von der Stadt bewilligten Durchgang in den Viehhag

Später wurde der in Jugendzeiten selbstgebaute Go-Kart der Familie Schneider in Betrieb genommen und tat seine Dienste in ungezählten Runden bis er schliesslich über die Banden flog und mit verbogener Achse in die Boxe musste. 

Nach einem Ballonwettflugstart, einem ZältlipapierwettreissenEinradfahren, Stelzenlaufen, SeiligumpenKäffele, Jassen, Bocciaspielen, ZvieriessenTschuttenumegumpevelöle, Mohrenkopfschleudern, Chilifunbikerennen, .... waren alle hungrig und müde.  

Das angezündete Grillfeuer lockte viele Quartierbewohner /innen an ihre Würste, Salate und Geschirr zu holen und ein gemeinsames Picknick zu geniessen. 

Bis weit in die Nacht genoss Mary mit den Aufräumenden Bier und Feuer und wachte als ehemalige Feuerwehrfrau noch lange alleine über die Glut. 

Theres Kunz



Quartierbrunch 2017

Ende Sommerferien. Wie jedes Jahr steht der Quartierbrunch an diesem Sonntag auf dem Programm. 43 erwachsene Personen mit 11 Kindern/Jugendlichen (so viele wie noch nie) haben sich angemeldet. Wir sind etwas aufgeregt, da im Quartierzentrum der Platz beschränkt ist und bitten Petrus um gutes Wetter. Theres muss noch zusätzliche Tassen einkaufen, da auch unser Geschirrangebot auf weniger Teilnehmende ausgerichtet ist. Die Vorstandsmitglieder sind aufgerufen, beim Richten des Buffets mitzuhelfen, Tische und Bänke im Garten aufzustellen und sich früh genug im Quartierzentrum einzufinden.


Am Sonntagmorgen klappt alles wie am Schnürchen. Petrus hat ein Einsehen, das Wetter ist prächtig und das Buffet präsentiert sich ( wie jedes Jahr) in toller Vielfalt. Die ersten Gäste treffen pünktlich ein und bedienen sich. Das Birchermüesli, von Anna Kunz liebevoll zubereitet, sieht so appetitlich aus, dass die Schüssel blitzartig leer ist. Aber auch dem Käse, dem Zopf, etc.,etc. wird tüchtig zugesprochen. Man trifft Bekannte und Freunde, man schwatzt, man lacht, man isst nach Herzenslust, alles in allem ein gelungener Brunch auf den man sich auch nächstes Jahr wieder freuen kann.

Vielen Dank an Theres Kunz und ihre Familie für all die Vorbereitung und die Durchführung dieses vergnüglichen Sonntagmorgens. 

Und an Anna für nächstes Jahr: Wir brauchen dreimal soviel Birchermüesli, es ist vortrefflich.

   

Leonie Sigg-Meyer


Theaterabend „ Die schwarze Spinne“ nach Jeremias Gotthelf 

Regie führt Elias Perrig 

Montag, 3. Juli 2017 

 


Weil die Kantonsschule  Büelrain noch für ca. 2 Jahre eine Baustelle ist, war vorgesehen, dass bei schönem Wetter die jährliche Freilichtaufführung des Theaters Kanton Zürich auf dem Viehmarktplatz stattfinden soll. 

Obwohl dies für die Mitarbeiter des Theaters einen Mehraufwand bedeutet hat, wurde der neue Aufführungsort sehr begrüsst. 

Auch für den Vorstand der Quartiervereine Wildbach-Langgasse und Breite-Vogelsang hat dieser Orts-wechsel viel zu organisieren gegeben und auch viel Arbeit bedeutet. 

Wir mussten zum Beispiel den Kühlschrank, die Getränke, die Bar, Stühle und Bänke zum Viehmarktplatz transportieren. Dank freiwilligen HelferInnen hat das toll geklappt und wir waren für den Besucher-Ansturm gerüstet. 

Positiv war auch, dass wir die Bar, das Kuchen - und Sandwich-Buffet in der Nähe des Eingangs aufstellen konnten, sodass die Besucher sich in unmittelbarer Nähe der Zuschauertribüne aufhalten konnten und nicht wie sonst üblich, 50 m vom Aufführungsort entfernt. Dieses Jahr haben wir keinen Alkohol ausgeschenkt, weil wir ein temporäres Wirtepatent hätten lösen müssen (Fr. 80.-). Dem Getränkekonsum hat das keinen Abbruch getan. 

Herzlich danken wir auch der Stadt Winterthur, dass wir den Platz kostenlos benutzen durften, sodass unser Budget nicht gesprengt wurde. 

Etwa 120 BesucherInnen haben das Freilichttheater besucht und die Aufführung unter den Bäumen sichtlich genossen. 

Die schwarze Spinne ist eine berühmte Novelle von Jeremias Gotthelf und spielt im schönen Emmental.  Jeremias Gotthelf hat die düstere Erzählung über die teuflisch schwarze Seuche, über Gut und Böse, Gott und Teufel im Jahre 1842 geschrieben. Es ist eine atemberaubende, märchenhafte und spannende Geschichte voll eindrücklicher Sprachgewalt. Die Inszenierung ist gut gelungen, die Schauspieler haben überaus überzeugend gespielt und das Publikum hat sich mit einem riesigen Applaus bedankt. 

Die Theateraufführung hat sich für alle gelohnt, sie war toll. 

Regula Steiger






Maibummel, 8.5.2017


Wie jedes Jahr war Anfang Mai unser traditioneller Maibummel angesagt. Wenn man plant, denkt man an Sonne, Frühling, warmes Wetter.

Aber weit gefehlt. Es war regnerisch, grau und kalt. Zum Glück hatten wir keinen Anlass im Freien geplant. 

Unser Programm: Besichtigung des Theaters Kanton Zürich, ein Blick vor und hinter die Kulissen.

Aus unerfindlichen Gründen haben sich lediglich 11 Erwachsene (vorwiegend Vorstandsmitglieder) und 3 Kinder eingefunden. Alle Nicht-Erschienenen haben einen spannenden Einblick ins Theatergeschehen verpasst!

Herr Rüdiger Burbach hat uns vor dem Theater begrüsst, durch die Räume geführt, alles erklärt und unsere Fragen beantwortet. Zudem hat uns Frau Silvia Müller begleitet und uns anschliessend im Quartierzentrum bei Wienerli und Brot Gesellschaft geleistet.

Das Theater Kanton Zürich existiert seit 45 Jahren. Ursprünglich im Sidiareal beheimatet, konnte es 2005 in die von Ernst Zollinger für die Bedürfnisse des Theaterbetriebs umgestaltete ehemalige Druckerei einziehen.

Tritt man durch die Haupttüre ins Gebäude, befindet man sich in einer grossen Halle, die normalerweise als Bar dient, jetzt aber leer, besonders imponierte. Dahinter öffnet sich der Blick in einen recht grossen multifunktionalen Raum, der leergeräumt wurde, da darin anderntags ein Schülerworkshop zum nächsten Theaterstück (die schwarze Spinne) stattfinden sollte. Linkerhand der Eingangshalle (Bar) amtet Frau Silvia Müller. Ihr Büro dient als Schaltzentrale. Sie koordiniert Vorstellungen- Theater, Publikum- Schauspiel. Rechts der Eingangshalle ist eine riesige Werkstatt untergebracht, in der alle Kulissen hergestellt werden. Interessant für mich war ein Gestell, auf welchem Modelle der Kulissen vergangener Theaterstücke präsentiert werden. Sie wirken wie kleine Puppenstuben. Die Männer bestaunten vor allem die grossen Maschinen, die man zur Fertigung der Kulissen benötigt.

Im oberen Stockwerk befinden sich Büros und eine Art Aufenthaltsraum, von dem man einen Ausblick in die Werkstatt hat. Zudem gibt es 3 Fundi, zwei mit Kleidern und ein Fundus mit Schuhen. Keine Frage, dass wir geraume Zeit in diesen aufregenden Räumen verbracht haben. Man findet fast alles was das Herz begehrt. Da hängen Alltagskleider, Uniformen, Pelze, sogar ein Pelz mit Löwenklauen, Ball- und Hochzeitskleider, auch solche aus vergangenen Zeiten, und in Kisten findet man tolle Kopfbedeckungen, die es uns besonders angetan haben. Vis à vis dieser Fundi befindet sich eine Schneiderei, in der 3 Schneiderinnen Kostüme anpassen und neu nähen. 

Nebst Garderoben (Schminkraum, Toilette und Dusche) für Männchen und Weibchen gibt es natürlich, beinahe als wichtigsten Raum, das Theater mit Bühne und 150 Sitzplätzen. 

Als Lager dienen vor allem riesige Container, die ausserhalb des Gebäudes, über eine Rampe erreichbar, stehen. In jedem Container ist ein Bühnenbild untergebracht. Im grossen Lastwagen lagert zudem die Beleuchtung und im kleineren die Tribühne für die Freilichtaufführungen.

Im Theater sind 25 Personen fest angestellt. Zusätzlich arbeiten weitere 25-30 Leute je nach Bedarf.

Geleitet wird das Theater von 3 Personen mit verschiedenen Zuständigkeiten. Ein Grafikerbüro in Bern, das zugleich auch Sponsor ist, entwirft die tollen Plakate. 

Pro Spielsaison werden 5-7 verschiedene Stücke aufgeführt, und zwar von August bis Mai. Anschliessend folgen die Freilichtaufführungen, von denen auch immer eine bei uns, diesmal am 3. Juli auf dem Viehmarkt, aufgeführt wird. Geboten wird «die schwarze Spinne» von Jeremias Gotthelf.

Dieser eindrückliche Blick hinter die Kulissen des Theaterbetriebes hat uns begeistert und uns gezeigt, wieviel es braucht, um ein Theaterstück auf die Bühne zu bringen. Ganz herzlichen Dank an Herrn Burbach für seine kompetente Führung. 

Um den Abend zu beschliessen, haben wir, wie immer, bei Theres im Quartiertreff Wienerli, Brot, Wein, Bier, ganz nach Belieben, genossen.


Leonie Sigg-Meyer

                  

 






Generalversammlung 10.März 2017

Gut besuchte Versammlung mit interessanten Informationen über den Anbau Kantonsschule Büelrain.










Samichlaus 3.12.2016









Dieses Jahr haben sich 16 Kinder angemeldet, 20 sind gekommen. Der Samichlaus, vorausblickend und allwissend wie er ist, hat aber genügend Säckli mit Nüssen, Guetsli, Schöggeli, etc. mitgebracht. Die Anzahl der Erwachsenen, die mitgekommen sind, hat bei weitem die Anzahl der Kinder übertroffen. Allerdings wurden diese nicht beschenkt, dafür mit Suppe und Glühwein bei Laune gehalten. Zudem lagen, wie bereits Tradition, auch für sie Nüssli, Mandarinen und Schöggeli, schön verteilt auf einem langen Tisch bereit. 

Abmarsch am Waldrand war früher als gewöhnlich da Chläuse und Esel in der heutigen Zeit wie die meisten von uns unter Zeitdruck leiden und pro Abend mehr als einen Termin wahrnehmen müssen. Durch die Zeitverschiebung nach vorne war es auch im Wald noch lange hell was sich für all die fotographierenden Eltern und Grosseltern als günstig erwies und sicher begrüsst wurde. 

Nun zu den Kindern: Fast alle, auch die kleinsten zeigten keine Scheu gegenüber dem Samichlaus. Einige erzählten ihm ungefragt, ob sie ihre Zimmer aufräumten, -oder auch nicht. Mit wenigen Ausnahmen wussten sie ein Sprüchlein aufzusagen, sangen ein Lied oder brachten eine Zeichnung mit. Da der Samichlaus erzählt hat, sein ganzes Haus sei mit Zeichnungen tapeziert, denke ich, muss er dieses Jahr eine Leine quer durch den Raum spannen um all die Potraits, die von ihm gemacht wurden, aufzuhängen.  

Der Samichlaus und der Schmutzli waren wie immer sehr freundlich, haben viel gelobt, höchstens ermahnt, nie geschimpft und sich riesig über die Sprüchlein und Zeichnungen gefreut. 

Die beiden Esel mampften unterdessen Blätter, die sie dank fehlendem Schnee fanden und rannten hin und wieder über den Platz, was einmal dazu führte, dass einige Kinder umgeschubst worden sind, insgesamt aber zur Erheiterung aller beitrug. 

Unsere Waldhütte hat ein neues Dach erhalten. Aber leider haben die Erneuerer vergessen, den alten, praktischen Grill wieder aufzuhängen. Dadurch war der Platz, um nach der Feier unsere mitgebrachten Würste zu braten, äusserst knapp. Aber mit Rücksicht gelingt alles. 

Sicher haben alle Anwesenden den Abend genossen. Der Vorstand dankt allen helfenden, spendenden und unterstützenden Geistern herzlich. Ein besonderer Dank geht an Regula Steiger für die feine Suppe und an Hansruedi Schiltknecht für das Bereitstellen des Holzes. 

Leonie Sigg-Meyer


Kerzenziehen 2016  7.-12.11.2016





 

Quartierfest 10.9.2016




Das diesjährige Quartierfest war etwas ganz Besonderes. Wir feierten gleichzeitig das 125-jährige Bestehen des Vereins.  


Bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein hatten wir so viele Besucher wie noch nie. Ab 16 Uhr wurde Kuchen gegessen und Kaffee getrunken. Ein Höhepunkt war das Ponyreiten welches nicht nur von Kindern genutzt wurde daneben wurden gespielt: Tischtennis, Diabolo, Stelzen laufen und so weiter.  


Die offiziellen Reden anlässlich des Jubiläums, von Nicolas Galladé (Sozialvorsteher Stadtrat Winterthur), Regula Steiger (Vereinspräsidentin) und Gabriela Meier (Quartierarbeit Stadt Winterthur) eröffneten den Abend. Danach wurde der Kanalgrill eingeheizt und fleissig Spiesse gebraten und mit Salat zusammen genossen. Die Band Perelin hat uns den ganzen Abend mit ihrer Musik begleitet. Der Abschluss machte ein feines Dessertbuffet welches von Waffeln über Cremeschnitten für alle etwas bot. 


Wir freuen uns schon heute im nächsten Jahr wieder alle zum Quartierfest zu begrüssen. Bitte schreibt den 9. September 2017 bereits heute in die Agenda ein! 


Für das OK, Urs und Séverine Meier


Brunch 21.08.2016

Auf die Einladung hat Theres Kunz geschrieben: Wir freuen uns, Sie zum traditionellen Quartier-Brunch einladen zu können. Ein reichhaltiges Buffet wird Sie erwarten. Bei schönem Wetter geniessen wir den Brunch selbstverständlich draussen auf dem Sitzplatz.

Dieser freundlichen Einladung sind 26 Erwachsene und 4 Jugendliche gefolgt. Einige unserer „Stammbesucher“ haben gefehlt, dafür sind zu unserer Freude zwei Ehepaare aufgetaucht, die die letzten Jahre nicht teilgenommen haben.

Das reichhaltige Buffet war perfekt: Verschiedenste Brötli, Gipfeli, Zopf, Butter, hausgemachte Konfitüren. Käse, Wurst. Speck, Eier, Früchte, Joghurt, von Melanie frisch gebackene Himbeercupcakes, Kaffee, Saft. etc., alles schön hergerichtet. Das Wetter war etwas durchmischt, mal Wolken, mal Sonne, eher kühl, erlaubte uns aber im Garten zu sitzen um zu essen und zu trinken. 

Wie immer hat die Atmosphäre gestimmt. Es war gemütlich, gab viel zu schwatzen und zu lachen. Ganz herzlichen Dank an Theres, die das alles möglich macht.

Leonie Sigg-Meyer

 


 


Theaterabend „Tartuffe“

Montag, 27. Juni 2016

Am 27. Juni war unser Theaterabend angesagt. Die Schauspieler vom Theater Kanton Zürich spielten Molière wohl bekannteste schwarze Komödie „Tartuffe“, geschrieben 1669.

Zuerst hat sich das Publikum gütlich getan an der riesigen Auswahl von Kuchen, Sandwiches und diversen Getränken bei unserem QV Lokal. Schon seit Jahren führen der Quartierverein Wildbach-Langgasse und der Quartierverein Breite diesen Abend mit grossem Erfolg durch.
Auch können wir immer wieder auf Toni Lissoni zählen, sie betreut die Bar sehr versiert und effizient. Allen HelferInnen danken wir herzlich für die grosse Vorbereitung, das Durchführen und gutes Gelingen.

Dank Wetterglück hat die Aufführung wieder bei der Kantonsschule Büelrain stattgefunden, die Atmosphäre dort ist einmalig.
Tartuffe ist eine Reise in die Gegenwart - mit Irrungen und Wirrungen. Kein Vorhang trennt Bühne und Publikum und so sehen wir dem Vorspiel zum eigentlichen Theater zu, bevor die ganze Geschichte von Tartuffe, dem Betrüger, beginnt.
Tartuffe ist fromm und skrupellos, wir lassen uns überraschen, was er sich alles einfallen lässt um zu seinem Ziel zu gelangen - schlussendlich siegt aber die Ehrlichkeit und der Scharlatan Tartuffe wird abgestraft.
Die 150 Zuschauer haben die tolle Inszenierung , die schauspielerische Glanzleistung und die Bühnenpräsenz sichtlich genossen, und sich mit riesigem Applaus herzlich bedankt.

Regula Steiger

       


Montag 9. Mai 2016  "Maibummel" Vögelipark (Lindengutpark)


Maibummel 2016

Montag, 9. Mai 2016, wie angekündigt findet heute unser Maibummel statt. Das Wetter spielt mit, laue Temperatur und eitel Sonnenschein. 
Vor der Voliere des Vögeliparks haben sich 18 Erwachsene und 3 Kinder eingefunden um mehr über die Bewohner der Voliere zu erfahren. Herr Meister und Herr Küng, beides langjährige Volierebetreuer, fundierte Kenner der Vögel, begleiten uns diesen Abend.
Ursprünglich stand ein Hühnerhaus und ein kleines Treibhaus am aktuellen Standort. 1937 hatte die Ornithologische Gesellschaft erstmals die Idee, eine Voliere würde der Stadt Winterthur gut anstehen. Allerdings fehlte ein geeigneter Platz. 1948 entdeckte der OG-Präsident den verwahrlosten Hühnerhof und da die Stadt 1952 den Lindenhof mit samt dem dazugehörigen Park erwarb, schien die Standortfrage geklärt. 1955 konnte die Voliere eingeweiht werden und die Stadt versprach, den Betrieb der Voliere mit einem jährlichen Betrag zu unterstützen. 1987 wurde zusätzlich ein Kredit zur Erweiterung der Voliere gesprochen. Seither erfreuen sich viele Spaziergänger und Familien am Treiben der bunten Vögel. Sie sind eine Bereicherung für Winterthur und tragen zur Attraktivität dieser Stadt bei. 
Leider sieht das unsere Exekutive nicht so. Aus Spargründen wurde der jährliche Beitrag gestrichen. Die Meinung ist wohl, Vögel und Blumenrabatten gehörten nicht zur Urbanität, lockten keine potenten Steuerzahler an, seien im Gegensatz zu unnötigen millionenteuren Totalsanierungen von Villen in Stadtbesitz keine Standortförderung.
Um den Volierebetrieb zu retten, hat sich ein Verein konstituiert, der durch Mitgliederbeiträge und Sponsorengelder für die Kosten aufkommt. Diese betragen jährlich ca. Fr. 30000.00. Damit lassen sich die Betreuer und das Futter finanzieren.


Die Reinigungsarbeiten in den Käfigen sind Gratisarbeit. 
Die tägliche Futteraufbereitung und die Fütterung der Vögel ist sehr aufwändig und erfordert ca. 3 Std. Es gibt verschiedene Körnermischungen, verpackt in ordentlich angeschriebenen Plastikkübeln, im Kühlschrank Weichfutter mit Weinbeeren, Ruebli und Hüttenkäse, das wunderbar riecht, Gemüse, Salat und Früchte, gekühlte Mehlwürmer und lebendige Grillen.
Die Vögel sind alles Immigranten. Sie stammen aus Australien, China, Brasilien, Afrika, Argentinien, Florida, der Insel Palavan, etc. Die meisten imponieren durch wundervolle Farben. Es sind 34 verschiedene Sorten von Vögeln, die gemischt in wenigen abgetrennten Gitterabteilen leben und sich vertragen. Alles in allem, gelebte Integration. Allerdings gibt es auch hier Unverträglichkeiten. Z. B. besitzt die Voliere 2 wunderschöne Guineaturakos, die sich anfänglich gut vertragen haben, sich dann aber plötzlich dermassen bekämpften, dass sie getrennt werden mussten. 
Auch kann die Nähe der anderen Vögel und die Enge des Lebensraums das Brutverhalten der Vögel stören. Trotzdem werden immer wieder Eier ausgebrütet. Im Moment kann man 8 kleine Mandarinenenten und 3 junge Beos bewundern.
Dass die Volierebewohnerschaft begeistert, ist während unserer Anwesenheit durch die vielen rundherumsitzenden Besucher deutlich und überzeugend sichtbar.
Allerdings drohte den Volierebetreibern noch ein weiteres Ungemach, diesmal verursacht durch übereifrige Tierschützer, ein nicht all zu durchdachtes Tierschutzgesetz und wenig Augenmass des kantonalen Veterinäramtes. Der Voliere fehlt ein ausgebildeter Tierpfleger (eine Vorschrift des Tierschutzgesetzes) Dabei braucht der Tierpfleger keine spezifischen Vogelkenntnisse zu haben, kann Hundpfleger sein, Hauptsache Tierpfleger! Gesetz ist Gesetz! Aber auch hier konnte die Hürde genommen werden. Die Voliere ist jetzt dem Tierpark Bruderhaus angegliedert, und die beschäftigen einen ausgebildeten Tierpfleger.
Nach diesem lehrreichen, interessanten Besuch im Vögelipark verwöhnt uns Theres im Garten des Quartierzentrums mit Wienerli, Brot, Wein, Bier, Kaffee und Guetsli.
Ein toller Abend!

Leonie Sigg-Meyer


Maibummel 2016 Vögelipark




Freitag, 4. März 2016     Generalversammlung

 

Rückblick GV 2015

Am 4. März 2016 um 19:00 hat die GV im grossen Saal unseres QV Lokals (kostenlos zur Verfügung gestellt von der Stadt) stattgefunden.

Die verschiedenen Traktanden wurden immer einstimmig angenommen, einige Diskussionen gab es bei dem Jahresprogramm, z.B. Rückblick v. Theater des Kantons Zürich bezgl. Miete der Kleinen Reithalle.

Unter Mitteilungen betraf es die 2 Kühe, welche bis vor Kurzem auf der Terrasse v. Rest. Reitweg gestanden sind. Eine mögliche Lösung wäre, dass wir die Kühe auf dem Viehmarktplatz zwischen den Bäumen aufhängen würden. Das braucht aber noch Abklärungen mit der Stadt.

Sämtliche Vorstandsmitglieder wurden mit grossem Applaus für ein weiteres Jahr wiedergewählt.

Bei den Revisoren gibt es eine Änderung, anstelle v. Philipp Hungerbühler übernimmt Christine Schneider das Amt.

Etwas ganz Wichtiges ist etwas zu spärlich ausgefallen: nämlich ein besonderer Dank an all die HelferInnen sei dies das Bewirtschaften des Lokals, das Erstellen des gut gelungenen Jahresberichts, das zur Verfügung stellen diverser Materialien, oder die Vorbereitungen der Anlässe.

Von verschiedenen Personen haben wir Komplimente erhalten betr. Jahresbericht oder welch tolle Anlässe wir immer wieder auf die Beine stellen.

Ein herzliches, ehrliches DANKE an Alle.

Der folgende Vortrag von Romana Heuberger über die Volièren im Lindengutpark war sehr interessant und hat zu Fragen angeregt.

Das anschliessende feine Nachtessen verlief in gemütlicher Atmosphäre und viele Teilnehmende sind bis spät sitzengeblieben und haben sich angeregt unterhalten.


Regula Steiger, Präsidentin


Wintersporttag 2016



Samstag, 27. Februar 2016



Dieses Jahr fuhren wir mit Hr. Hermann von Hermann Car-Reisen ins Montafon-Gebiet, nach St. Gallenkirchen .


Um 7.00 Uhr war Treffpunkt bei der Prova. Bis alle Personen ihr Skis und Rucksäcke im Kofferraum des Cars  verstaut hatten, dauerte es (kein Rucksack im Car) und wir starteten um 7.15. Vom QV haben vier Skifahrer und vier Fussgänger teilgenommen. Bei regnerischem Wetter fuhren wir Richtung St. Gallen und bei St. Margareten über die Grenze. Während der Fahrt sind wir immer wieder im Stau steckengeblieben, darum sind wir später als erwartet angekommen.


Auf einem riesigen Parkplatz, vollgestopft mit Autos und Cars, sind wir ausgestiegen. Wir haben uns von den Skifahrern getrennt und uns entschlossen, dass wir mit der Seilbahn zum Grasjoch hinauffahren. Eine phantastische rundum Sicht in die Bergwelt hat uns begleitet und Fotoapparate wurden gezückt.

          


Schnurstracks steuerten wir auf das einzige Bergrestaurant zu, einerseits war es bereits 11.45, andererseits verspürten wir vielleicht auch wegen der Bergluft grossen Appetit. Aber,oh Schreck, einen Sitzplatz für vier Personen zu ergattern war gar nicht einfach, das Restaurant quoll über von Personen, dann reihten wir  uns in die Schlange für’s Mittagessen. Schlussendlich hat alles geklappt, das Essen hat uns gemundet - wir hatten viel zu schwatzen und zu beobachten.


Anschliessend unternahmen wir einen ca. 40 minütigen Verdauungs-Spaziergang auf gut gepfadeten Wegen, zwischendurch schien die Sonne, kurz darauf blies ein kräftiger Wind und immer wieder staunten wir über die massive Bergwelt.


Später sind wir wieder mit der Seilbahn hinunter gefahren und haben auf der Sonnenterrasse ein Glas Wein genossen. 


Bald war es Zeit, sich beim Car zu treffen für die Rückfahrt. Die Skifahrer waren begeistert von dem riesigen Skigebiet. So hat es allen gefallen, wir haben einen gemütlichen und fröhlichen Tag verbracht.

Die Rückfahrt verlief ohne Staus und der umsichtige Chauffeur hat uns gut nach Hause gefahren.


Wir haben uns in diesem Jahr für den Samstag entschlossen, da der Fasnachtsmontag während den Schulferien war. Aber es hatte eindeutig viel mehr Verkehr und dementsprechend auch mehr Personen, die unterwegs waren. So wird im nächsten Jahr der Winterplausch wieder am Fastnachtsmontag stattfinden.


Regula Steiger


Samichlaus vom 5. Dezember

Samichlausabend in der Waldhütte



Samichlaus ich bin en Bengel,
schläcke so gern Zuckerstängel.
Chönt immer Schoggi schnabuliere,
möcht alli Guetzli uusprobiere.
Uf Chueche hani Appetit,
Chaugummi chätsche isch en Hit.
Nur öppis liit mir zimli fern,
Zähputze tuen i gar nöd gärn. 


Der Samichlaus und der ihn begleitende Schmutzli brauchten ein gutes Ohr um die mehr gehauchten als rezitierten Sprüchlein der 28 Kinder zu verstehen. Den Respekt vor dem Samichlaus gibt es also immer noch. Die leise Angst vor unserem Samichlaus ist aber völlig unbegründet. Der Samichlaus war wie jedes Jahr sehr verständnisvoll, hat mehr gelobt als ermahnt, sich über alles Gehörte und wohl kaum Gehörte, weil geflüstert, gefreut und sich bedankt.

Er hat den Kindern erzählt woher er komme, wo er wohne, dass sein Haus mit allen abgegebenen Nuggis dekoriert sei, etc. 

Wir Erwachsenen (34 Angemeldete) haben viel gelacht,(nur ganz leise, weil der Samichlaus uns letztes Jahr ausgeschimpft hat und der Schmutzli sogar die Fitze drohend erhoben hat), haben uns an Glühwein und der exzellenten Suppe gefreut und selbstverständlich wurden die lieben Kleinen emsig fotografiert.

Die mitgeführte Eselin „Sissi“ war sehr geduldig, hat ruhig und brav dagestanden und liess sich streicheln.

Der lange Tisch, voll von Nüssli, Mandarinen, Guetzli und Schöggeli, leerte sich ziemlich schnell, zuerst fehlten die Schöggeli, dann die Guetzli und am Ende des Abends blieben nur noch Nüssli übrig.

Nach der Samichlausbescherung, wurden wie immer Würste gebraten. 

Ich denke, der Chlausabend ist eine echte Bereicherung fürs Quartier und ein Verlust für alle, die ihn verpasst haben.

Wir danken herzlich allen, die sich beteiligt und die geholfen haben. Einen ganz besonderen Dank verdient Hansruedi Schiltknecht, der wie jedes Jahr für genügend Holz gesorgt hat. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.

Leonie Sigg-Meyer